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Ballkünstler und Brauereiexperte

Vom Spielfeld ins Sudhaus: Privatbrauerei Moritz Fiege lud VfL Bochum-Neuling Jaroslav Drobny zu einer Brauereibesichtigung ein – Der Fußballprofi hat sich bereits gut im Ruhrgebiet eingelebt

Bochum, im Februar 2007. Herzlich Willkommen im Ruhrgebiet: Mit einer Besichtigung der Privatbrauerei Moritz Fiege ist der neue Torwart des VfL Bochum, Jaroslav Drobny, endgültig im „Pott“ angekommen. Braumeister Gerhard Schröder führte den Tschechen durch die Ruhrgebietsbrauerei. Bei dem einstündigen Rundgang erwies sich Drobny als Brauereiexperte. Kein Wunder – startete er doch seine Fußballkarriere in der weltberühmten Bierstadt Budweis.

Tief tauchte der Torwart seine Hände in den großen, mit Hopfen gefüllten Holzbottich, schnupperte an dem aromatischen Getreide, schaute sich Brauvorgang und Abfüllanlage an und ließ es sich nicht nehmen, auch ein paar Schlucke des fertigen Produktes zu probieren. „In meiner Freizeit trinke ich gerne mal ein Bier“, gibt der Profisportler zu.

Insgesamt eine Stunde lang schlenderte Drobny wissbegierig durch das Bochumer Unternehmen. Seit wann gibt es die Brauerei? Wie viele Angestellte arbeiten hier? Wie viele Flaschen werden täglich befüllt? Braumeister Gerhard Schröder antwortete auf seine Fragen in fließendem Englisch.

Zu Beginn der Rückrunde beim VfL Bochum gestartet, hat sich Jaroslav Drobny schon nach wenigen Wochen gut im Ruhrgebiet eingelebt. „Ich fühle mich sehr wohl in Bochum“, sagt der 27-Jährige. „Ziemlich viel Verkehr, aber eine tolle Innenstadt.“ Mannschaftskamerad und Landsmann Pavel Drsek führte ihn schon in so manches Lokal auf der Kortumstraße. Kosmopolit Drobny, der schon in Tschechien, Griechenland und England Fußball spielte: „Ich mag die freundliche Atmosphäre in den Cafés und die lebhaften Straßen mit den vielen Menschen.“

Flasche voll? Torhüter Jaroslav Drobny (links) vom VfL Bochum lässt sich von Braumeister Gerhard Schröder die Abfüllanlagen der Fiege-Brauerei genau erklären.
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