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Das leichte Pils

Der Ursprung der Sorte Leichtbier:
In den 1980er Jahren haben sich die Verbrauchereinstellungen im hohen Maße geändert. Die bewusste Ernährung mit höchster Qualität wurde immer wichtiger. Jung, frisch und leicht war die Devise.  

Leichtbier wird mit geringerer Malzschüttung (Malzmenge) eingebraut, was bei der Gärung zu geringerem Alkoholgehalt führt.  

Die Entstehung von „MORITZ FIEGE Leichter Moritz“:
Als 1990 die Privatbrauerei  MORITZ FIEGE beim „Kulinarischen Treffpunkt Bochum“ (heute „Bochum kulinarisch“) die Bierfreunde mit ihrem „MORITZ FIEGE Leicht“ überraschte, gehörte sie zu den Innovatoren für diese Biersorte in Deutschland und hatte damit als eine der ersten Brauereien eine leichte Biersorte eingeführt.  

Heute, nach fast 20 Jahren, hat sich dieses Bier zu einem „jungen Erwachsenen“ entwickelt und ist zu einer eigenständigen Persönlichkeit innerhalb der MORITZ FIEGE Marken-Familie gereift.  

Was läge da näher, als diese Biersorte beim Namen zu nennen.  

„MORITZ FIEGE Leichter Moritz“ ist erkennbar ein Mitglied der MORITZ FIEGE Familie. Dieses Bier ist leichter eingebraut (nicht durch Reduktions-Verfahren verändert) und entfaltet seinen eigenständig, milden Geschmack bei optimiertem Alkohol-Gehalt.

Die Genuss-Gewohnheiten haben sich vielleicht verändert, die Bedeutung eines wohlschmeckenden Bieres ist geblieben.

Die Malz-Mischung, bei der Karamell-Malz eine wesentliche Rolle für das Geschmacks-Aroma spielt und die ausschließliche Verwendung von Aromahopfen – aus den Anbaugebieten Tettnang am Bodensee und der bayrischen Hallertau – machen „Leichter Moritz“ mit 2,6 % Alkohol zu einem eigenständigem leichten Pils.

Ein Bier für Sommer, Entspannung und leichtes Leben.

Analysewerte:
    * Biergattung   untergäriges Schankbier
    * Stammwürze   7,4 bis 7,6 %
    * Alkoholgehalt  2,6 % Vol.
    * Bittereinheiten  25 bis 27

Vom Braumeister verkostet:  
Optik: Leichtes Goldgelb mit feinen Kohlensäuren-Perlen und festem Schaum

Geschmack: Am Gaumen rund, geschmeidig, leichte Karamellnoten mit dezent malziger Süße im Abgang.

Geruch: Intensive Nase mit leichten Karamell- und Malznoten, kraftvoll und in seiner süßlichen Richtung gut ausgeprägt. Mit etwas Sauerstoffkontakt kommen zurückhaltende Quittenaromen zur Geltung. Nach etwas Standzeit entwickeln sich nussige Aromen in Richtung reifer Haselnüsse.

Rezenz: Gut integrierte Kohlensäure
 
Kurzbeschreibung:
Im Geschmack geprägt durch eine Malzmischung mit leichten Karamellnoten und der ausschließlichen Verwendung von Aromahopfen. Mit nur 2,6 % Alkohol besticht dieses leichte Pils durch seinen eigenständig-milden Geschmack.

 

© Moritz Fiege 2006-2011
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