Das klassische Brauverfahren
Die Biere der Privatbrauerei MORITZ FIEGE werden nach dem klassischen Brauverfahren gebraut. Das Bier bekommt die nötige Zeit, vom Sudhaus bis zur Reife, um die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe zu erhalten. Dies bedeutet je nach Biertyp eine Lagerung bis zu zwei Monate.
Sudhaus: Auf die Rezeptur kommt es an
Das Malz wird in großen Mühlen geschrotet und im Maischbottich mit Wasser vermischt. Der Brauer nennt diesen Vorgang Einmaischen. Diese Maische wird nun in ein bis zwei Stunden stufenweise auf verschiedene Temperaturen erhitzt. So werden Enzyme aktiviert, die im Malz enthalten sind. Diese bauen die Stärke zu Malzzucker und das Eiweiß zu Aminosäuren ab.
Im Läuterbottich (ca. 3 Stunden) wird die Maische dann von allen festen Bestandteilen des Malzes getrennt. Der Rückstand, der sogenannte Treber, wird in der Landwirtschaft als wertvolles Viehfutter weiterverwendet.
Die geläuterte Würze fließt nun in die Würzepfanne, wo sie ca. eine Stunden kocht und eindampft. Dabei wird der Hopfen zudosiert.
Die blanke Würze wird auf rund 10 Grad heruntergekühlt und gelangt in den Gärkeller.
Die kalte Gärung: bei 9 Grad
Aus Würze wird Bier. Die Hefe bewirkt die Gärung. Zucker wird in Alkohol und Kohlensäure gewandelt. Nach rund einer Woche ist die Hauptgärung beendet, die Hefe wird abgesondert.


